2013

Verbandsehrung für langjährige Dienste beim FSV

Vergangene Woche wurde Dieter Kern für seine Langjährigen Dienste vom Württembergischen Fußballverband ausgezeichnet. Dieter hat folgende Stationen beim FSV Uhingen durchgemacht:Kassier, Trainer Aktive, Trainer Jugend, Trainer Damenmannschaft, Spieler Aktive.


1976 - 1998

1976 konnte sie als Sieger des Heinz-Rapp-Pokalturniers den Pokal der C-Klasse gewinnen.

 

Ein Novum in der Vereinsgeschichte war 1977 die Gründung einer Damenfußballmannschaft, die noch im gleichen Jahr ihren Spielbetrieb aufnahm.

 

Die Abteilung Damenfußball war zweifellos eine Bereicherung des Vereinslebens und wurde später noch um eine Mädchenmannschaft erweitert.

 

1977 waren mit der D-Jugend die kleinsten Fußballer im Verein am erfolgreichsten, gewannen sie doch neben der Staffelmeisterschaft auch noch den Kreispokal.

 

Im Jahre 1978 beging der FSV Uhingen sein 30-jähriges Jubiläum mit Gemeindekinderfest.

Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der Liebesbronner Kapelle.

 

Die weiteren Jahre verliefen sportlich nicht sehr erfolgreich.

An erster Stelle standen die Planungen, wie es mit dem FSV Uhingen weitergehen sollte, wenn der B 10-Neubau beginnt und sich der Verein sportlich und wirtschaftlich eine neue Heimat suchen muss.

 

Im Jahre 1983 war aber sportlich noch ein Höhepunkt für die 1. Mannschaft.

Unter der Leitung von Trainer Fred Frey schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A. Leider musste man bereits nach einem Jahr wieder den Abstieg hinnehmen.

 

Die weiteren Jahre waren geprägt von Verhandlungen und Sitzungen über die Standortfrage für den Bau eines Clubhauses.

 

Im Jahre 1988 war als Standort die Römerstraße für endgültig erklärt und die Suche nach einem Gebäude begann.

In Bietigheim-Bissingen wurde man fündig. Eine Senioren-Begegnungsstätte sollte wegen der Landesgartenschau abgerissen werden.

Über den Kauf wurde man sich schnell einig und das Gebäude wurde abgebaut und 1988 war Baubeginn in der Römerstraße.

 

Viele freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet und stellvertretend für alle Helfer muss an dieser Stelle Johann Kern genannt werden, der sich mit beispiellosem Einsatz für den Bau einbrachte.

 

Im Jahre 1989 präsentierte sich eine stolze Vereinsfamilie als das Clubhaus offiziell eingeweiht wurde.

 

In einer Nacht stand aber der FSV vor dem Scherbenhaufen seiner Arbeit.

Durch Brandstiftung wurde das neue Clubhaus in Schutt und Asche gelegt.

 

Dank der Weitsicht der damaligen Vereinsführung war das Gebäude ausreichend versichert und es entstand kein finanzieller Schaden.

Die Frage war, ob in so kurzer Zeit ein nochmaliger Kraftakt den Mitgliedern zugemutet werden konnte, mit dem Bau eines neuen Clubhauses anzufangen.

 

Die Antwort war „ja“ und nochmals gingen die unzähligen Helfer an die Arbeit.

Das Ergebnis steht heute fertig da. Endlich kann man von der Heimat des FSV Uhingen sprechen.

 

Sportlich plätscherte der FSV Uhingen so vor sich hin.

 

Im Sommer 1994 dann ein unvergesslicher Sonntag. Die 1. Mannschaft absolvierte ihr letztes Punktspiel der Saison in Heiningen und dem Gastgeber genügte ein Unentschieden zum Erreichen der Relegationsrunde. In der 88. Minute stand es 2:1 für die Heimmannschaft und zwei Spieler unserer Mannschaft erhielten die rote Karte. Aber das Unfassbare gelang dennoch und in der Nachspielzeit wurde das Spiel noch gewonnen.

Unbeschreibliche Freude herrschte bei Spielern und Zuschauern, denn die Mannschaft hatte dadurch die Relegation erreicht.

 

Die Euphorie trug sich fort und sämtliche Spiele konnten siegreich beendet werden und man stieg völlig überraschend auf.

 

Nach langer Durststrecke begann auch wieder der Aufbau einer Jugendabteilung.

Trotz großer Schwierigkeiten nahmen die ersten Mannschaften am Jugend-Spielbetrieb teil.

 

Die Aktiven mussten nach zwei Spielzeiten wieder den Weg in die Kreisliga B antreten.

In der Relegation wurde das entscheidende Spiel gegen TV Jebenhausen verloren. Aber die Relegation hatte den FSV "lieb gewonnen", denn im Jahr danach wieder dabei zu sein war schon ein großer Erfolg für die Mannschaft um Spielertrainer Erich Riegert.

Leider zeigte die Mannschaft im letzten Spiel gegen den Kreisliga A-Vertreter NKS Geislingen nicht ihr bestes Spiel und verspielte somit den nochmaligen Aufstieg.

 

Im Jugendbereich stellten sich auch die ersten Erfolge ein. Am Spielbetrieb nahmen zu der Zeit vier Mannschaften teil. Zwei Mannschaften errangen den stolzen "Titel" eines Vizemeisters.


1963 - 1975

Ein großes Festereignis war 1963 das 15-jährige Vereinsjubiläum mit Fahnenweihe und Durchführung des Gemeinde-Kinderfestes.

 

Höhepunkt der Festtage war der Auftritt von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten im vollbesetzten Festzelt beim Jahnsportplatz.

 

Ab Mitte der Sechziger Jahre begann für die Jugendabteilung eine sehr erfolgreiche Ära, in der die folgenden Titel gewonnen wurden:

 

1965 - B-Jugend Staffelmeister

1966 - A-Jugend Staffelmeister

1967 - A-Jugend Staffel-, Kreis und Bezirksmeister

1968 - A-Jugend Staffelmeister

1969 - A-Jugend Staffelmeister

 

In dieser Zeit stellte der FSV Uhingen auch einige Auswahlspieler.

 

Horst Hikel, Dr. Franz Schröder und Fritz Vytopil trugen als Trainer und Betreuer maßgeblich zu diesen Erfolgen bei, aber auch der äußerst engagierte Jugendleiter Josef Wiendl muss in diesem Zusammenhang genannt werden.

 

Unvergessen auch die Spiele der FSV A-Jugend gegen die A1-Jugend des FC Bayern München auf dem Jahnsportplatz in Uhingen (1:7), sowie der 1:0 Sieg einer Auswahl von FSV Uhingen und FC Uhingen gegen die A-Jugend der Stuttgarter Kickers.

 

Die erfolgreiche Jugendarbeit blieb nicht ohne Auswirkung auf den aktiven Bereich.

 

Die aktive Mannschaft gewann 1967 den Karl-Riegel-Pokal.

 

In der Saison 1969/70 wurde der FSV Uhingen mit dem » 100 Tore Sturm « ungefährdet Meister mit der 1. und 2. Mannschaft und stieg wieder in die B-Klasse auf, der er bis zum Jubiläumsjahr 1973 angehörte.

 

Das 25-jährige Vereinsjubiläum beging der FSV Uhingen mit einem Festbankett im Saalbau und mit einem großen viertägigen Fest auf dem Gelände der früheren Mühle Moll.

 

Auch bei diesem Jubiläum präsentierte der FSV Uhingen seinen Gästen mit Robert Payer und der Original Burgenland-Kapelle wieder einen musikalischen Glanzpunkt. Außerdem wurde auf dem Jahnsportplatz ein Jubiläumspokalturnier und auch das NWZ-Pokalturnier ausgerichtet.

 

Bei allen Aktivitäten und sportlichen Erfolgen in den ersten 25 Jahren, blieb bis dahin eine für das Vereinsleben grundlegende Frage ungeklärt:

„Wann und wo errichtet der Verein ein Clubhaus?“

 

Wegen der ungewissen Zukunft des Jahnsportplatzes bzw. der späteren Gewissheit, dass dieser dem Neubau der B 10 weichen musste, schied ein konventionell errichtetes Gebäude aus.

 

Als sich 1974 die Möglichkeit bot, ein gebrauchtes, kleines Holzhäuschen zu erwerben, packte man die Gelegenheit beim Schopfe.

Fundament, Aufstellung des Gebäudes, sowie die Installation wurden in Eigenleistung erbracht, so dass 1975 das "Vereinshüttele" – wenn auch in bescheidenen Verhältnissen – in Betrieb genommen werden konnte.

 

Dass der Entschluss zur Erstellung dieses Häuschens richtig und überfällig war, zeigte sich schnell.

Das "Mini-Clubhaus" wurde von den Mitgliedern hervorragend angenommen und oft konnte nach Heimspielen im Inneren nicht einmal mehr ein Stehplatz gefunden werden.

Dies bedeutete dann Schwerstarbeit für den Wirtschaftsdienst, der unter der Leitung von Friedrich Schmid und seinem Team mit Johann Kern, Reinhold Lang, Salvatore Sammartino und Jürgen Sprang den Hüttelesdienst mehr als ein Jahrzehnt durchführte.

 

1975 war auch das Jahr, in dem der langjährige 1. Vorsitzende Adolf Ullisch die Leitung des Vereins an Dr. Franz Schröder übergab.

 

Adolf Ullisch wurde zum Ehrenvorsitzenden des FSV Uhingen ernannt.

 

Die 1. Mannschaft spielte in diesen Jahren um den Aufstieg in die B-Klasse, verpasste aber immer knapp das Ziel.


1948 - 1962

Da kaum ein Spieler im Besitz von Kickstiefeln war, wurde der Entschluss gefasst, als erste größere Anschaffung des FSV Uhingen, für die gesamte Mannschaft bei dem Uhinger Schuhmacher und Schuhgeschäft Geschwendtner ordentliche Fußballstiefel zu beschaffen, die dann vom Meister persönlich gefertigt wurden.

 

Nach zwei Spielrunden in der B-Klasse, in der man anfangs auch deutliche Niederlagen kassierte, konnte der FSV Uhingen am Ende der Saison 1951/52 ungeschlagen seine erste Meisterschaft und damit den Aufstieg in die A-Klasse feiern.Hier konnte sich der FSV Uhingen nur ein Jahr halten.

 

Im Jahr 1951 begann auch die mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Amtszeit von Adolf Ullisch als 1. Vorsitzender des FSV Uhingen.

 

Dank der Unterstützung des TV Uhingen konnte der FSV Uhingen seine Heimspiele in den folgenden 3 Jahren auf dessen Sportplatz austragen.

Je eine weitere Spielrunde wurde auf dem alten Sportplatz in Holzhausen, sowie auf dem Platz des TSGV Albershausen gespielt.

 

In diesen Jahren war der 1. Vorsitzende Adolf Ullisch intensiv bemüht, die maßgeblichen Personen von der Notwendigkeit eines weiteren Sportplatzes in Uhingen zu überzeugen.

 

Dank der Einsicht und Unterstützung von Altbürgermeister Koch und des damaligen Gemeinderats, konnte am 4. August 1957 der Jahnsportplatz seiner Bestimmung übergeben werden.Sicher ein bedeutender Tag für den FSV Uhingen, der auf dem Gelände des Hartsportplatzes für die nächsten 31 Jahre seine Heimat haben sollte.

 

Mit der Jugendarbeit wurde beim FSV Uhingen im Jahre 1954 unter dem damaligen Jugendleiter Walter Godratschke begonnen.

 

Ab dem Jahr 1958 stellte der FSV Uhingen erstmals auch eine AH-Mannschaft.

Die aktive Mannschaft wurde im Spieljahr 1956/57 Meister der C-Klasse und stieg in die B-Klasse auf, aus der sie ein Jahr später wieder absteigen musste.

 

Zum 10-jährigen Jubiläum 1958 begrüßte der FSV Uhingen seine Gäste vom EPSV Gmünd aus der 2. Amateurliga aus Österreich.

 

Mit der Doppel-Meisterschaft von 1. und 2. Mannschaft im Spieljahr 1958/59 war der Aufstieg in die B-Klasse wieder geschafft.

Allerdings musste man nach zwei Spielrunden wieder den Gang in die C-Klasse antreten.